✝️ Leyhan Feim Veith, 40 Jahre, Bulgarin – 25. September 2020, Rendsburg, Schleswig-Holstein 🇩🇪💔
Leyhan wurde zwei Tage nach ihrem Tod in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Sektion ergab, dass sie gewaltsam zu Tode kam. Nach dem Fessel-Sex schlug der Freier Timo M. sie mit einer Sektflasche auf den Kopf und erstickte sie mit einer Plastiktüte. In der Wohnung konnte umfangreiches Spurenmaterial gesichtet werden.
Leyhan hatte Treffen mit ihm im Vorfeld der Tatmehrfach abgelehnt, weil er Fesselsex angefragt hatte.
Unmittelbar nach dem Mord, traf M. sich mit einer Frau, der er 800 Euro für das Massieren der Füsse zahlte.
Die Anklage lautet auf Mord in zwei Fällen zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier und heimtückisch. Vor dem Gericht schilderte mehrere Zeuginnen brutale Sexualpraktiken:
„Er fragte mich, ob mir klar sei, dass das schon an Mord grenze, was er mit mir machen wolle“, sagte eine 38-jährige Kosmetikerin aus Brandenburg vor dem Kieler Landgericht. Sie schilderte, dass ihr der Angeklagte in Chats lebensbedrohliche Praktiken vorschlug, etwa „Auspeitschen, bis das Blut kommt, auch im Genitalbereich“; sie zu „strangulieren, bis sie keine Luft mehr bekomme“; ihren „Körper in Frischhaltefolie einwickeln“, sodass sie sich nicht mehr wehren könne – oder sie ohne Essen und Trinken im Keller einzusperren. Sie solle dabei die Sklavin sein, die auch vor ihm auf dem Boden kniee, er der Herr.
Timo M. wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt.