✝️ Lica Luminita L., 33 Jahre, Rumänin – 30. August 2017, Regensburg, Bayern 🇩🇪💔
Lica lebte seit 2013 in Deutschland.
In der Landshuter Straße 112 werden mehrere Wohnungen zur Prostitution genutzt. Die Adresse ist eine bekannte „Alles ohne“-Adresse, was auf besonders prekäre Verhältnisse der prostituierten Frauen schließen lässt.
Wenige Tage nach der Tat wurde ein 21 Jahre alter Tatverdächtiger Soueymane Sidiki T. aus Mali festgenommen, bei dem das Handy der Ermordeten gefunden wurde, ein Raubmord vermutet. Er soll die prostituierte Frau bestohlen und zur Verdeckung dieser Tat erwürgt haben. DNA-Proben hätten den Verdacht gegen den Mann erhärtet. Aufgrund der „erdrückenden Beweislast“ habe er die Tat zugegeben. Ein Nachbar beschreibt den Tatort als ein „Schlachtfeld“.
Der Täter verpasste Lica nach den sexuellen Handlungen einen Schlag in den Nacken. Als sie laut schrie, hielt er ihr mit einer Hand den Mund zu und würgte sie mit der anderen so lange, bis sie tot war – so die Angaben der Staatsanwaltschaft. Dann flüchtete der zunächst unbekannte Täter mit den von ihm bezahlten 50 Euro, dem Handy der Getöteten und weiteren 100 Euro aus der Geldbörse des Opfers. Nach Überzeugung der Anklagebehörde hatte der Angeschuldigte bereits beim Betreten des von der Prostituierte angemieteten Apartments im 1. Stock des Hauses den Plan, die Frau bewusstlos zu schlagen und anschließend zu berauben.
Der Anwalt schildert die Tat so:
Nachdem er zweimal vergeblich versucht habe, zum Orgasmus zu kommen, habe er sich doch noch zum Raub entschlossen: „Er schlug dem Opfer mit der Handkante gegen den Hals-Kopf-Bereich. Sie wurde nicht bewusstlos, begann sofort zu schreien“, so der Anwalt. Daraufhin habe er ihr die Hand auf den Mund gelegt, dann mit der linken Hand für 30 bis 40 Sekunden auf den Hals gedrückt.
Soueymane Sidiki T. wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.