❓Jutta Schulz, 53 Jahre – 8. April 2014, Köln, Nordrhein-Westfalen 🇩🇪😢

Jutta stammt aus Thale im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt), ging aber laut Polizei in den Monaten vor ihrem Verschwinden aus Geldnot einer Tätigkeit als Bardame in Köln nach. Sie war Kellnerin von Beruf, verdiente ihren Lebensunterhalt aber hauptsächlich mit dem Handel von Antiquitäten. 

Laut Polizei hätte Jutta am 1. Mai 2014 wieder ihre Tätigkeit in der Bar des Laufhauses „Das Bordell“ (Hornstraße, gegenüber des „Pascha“) aufnehmen müssen, erschien jedoch dort nicht. Am 1. Mai 2014 warteten ihre Kollegen in Köln vergeblich auf Jutta Schulz. Da sie als sehr zuverlässig galt, machten sich die Kollegen schnell Sorgen. 

Am 2. April 2014 hatte sie noch einen Termin mit einer Maklerin in Thale. Sie sah sich eine Immobilie zum Kauf an. Dieses Treffen ist für die Polizei rätselhaft. Die Ermittler sind überzeugt: Einen solchen Kauf hätte sie sich niemals leisten können.

Letztmalig gesehen wurde Schulz am 8. April 2014. Sie ließ ihren geliebten Rottweiler-Rüden zurück.

Wie die Polizei mitteilt, liegen nach den Ermittlungen auch Hinweise vor, dass die Vermisste eine Beziehung zu einem bislang nicht bekannten Mann unterhielt, möglicherweise mit dem Vornamen „Knut“ oder „Kurt“. 

Er soll aus dem Raum Düsseldorf stammen, sich jedoch regelmäßig, möglicherweise beruflich, in Köln aufgehalten haben.

Der Verdacht fiel während der Ermittlungen auf den Lebensgefährten Klaus Kroschwitz, der aussagte Jutta sei nach einem Streit abgehauen. Vermisst gemeldet hatte er sie nicht.

Ehemalige Kolleginnen aus dem Kölner Bordell sprechen davon, dass Jutta sich in Köln verändert und verliebt hatte – in einen verheirateten Mann, der nach Juttas Veschwinden nicht mehr ins Bordell kam. Kurz vor dem Verschwinden soll die Beziehung beendet worden sein. 

Von Redaktion

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