✝️ Diane Hohmann, 21 Jahre – 27. Oktober 2002, Dortmund, Nordrhein-Westfalen 🇩🇪💔
Diane war Mutter eines 2 Jahre alten Sohnes.
Sie war erst seit einem Jahr in der Prostitution tätig. Sie nahm als eine der wenigen in der Ravensberger Straße keine Drogen. Sie wurde von ihrem „Freund“ zur Prostitution gezwungen. Wenn sie sich weigerte wurde sie verprügelt.
Der Täter Matthias K. wurde am Tattag von seiner Freundin verlassen, die er via SMS bedrohte. Er ging zum Straßenstrich in der Ravensbergerstraße und stieß dort zunächst auf „Elli“. Sie stieg zu ihm ins Auto und er wollte mit ihr zu einem angelegenen Platz fahren.
Er fragte sie „Hast du keine Angst“. Da sie dies verneinte und von ihren Kampfsportkenntnissen erzählte, setzte er sie wieder an der Ravensberger Straße ab.
Dann sprach er Diane an. Er stand unter Alkoholeinfluss und hatte Erektionsprobleme. Er fuhr zum Geldautomat und hob dort Geld ab um es erneut bei Diane zu versuchen. Diese lehnte das Angebot jedoch ab.
K. fühlte sich nun nicht nur als „Versager“ sondern auch abgelehnt. Er ließ nicht locker, so dass Diane schließlich in sein Auto stieg.
Die Erektionsschwierigkeiten hielten an. Während des „Sex“ klingelte Dianes Handy. Sie sagte ihrer Kollegin: „Ich bin gleich fertig“. Im Anschluss an das Gespräch versuchte sich Matthias K. durch „tiefe Bisse in Arm und Brust“ von Diane sexuell zu erregen.
Diese versuchte sich verzweifelt zu wehren. Als sie mit der Polizei drohte, erdrosselte er sie minutenlang „um sein Image zu wahren“.
K., der dadurch überführt werden konnte, dass sein Autokennzeichen auf dem Strich notiert worden war, wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.