📍 Selin*, 21 Jahre, Türkin – 30. Juli 2019, Gütersloh, Nordrhein-Westfalen 🇩🇪😢 

Der Täter klingelte an Selin*s Tür. Nachdem sie ihm öffnete kam es nach einem kurzen Gespräch zum Streit in dessen Verlauf er sie attackierte und flüchtete. Selin* wurde dabei schwer verletzt. Als tatverdächtig gilt ein 20 Jahre alter Mann aus Verl mit afrikanischen Wurzeln. Von ihm fehlt seit der Tat jede Spur.

Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten Selin* habe dem Mann erklärt, dass sie mit ihm keinen Geschlechtsverkehr vollziehen werde. Daraufhin habe er nach einer zerbrochenen Weinflasche gegriffen und damit auf den Kopf- und Halsbereich des Opfers eingestochen. Nur durch Zufall habe Selin* keine Stichverletzung erlitten, die zum Tod hätte führen können. Anschließend flüchtete der Angreifer.

In dem Hinterhaus des als heruntergekommen beschriebenen Hauses, in dem „Selin“ der Prostitution nachgeht, wird seit Jahren Prostitution betrieben. Eine Zeitung schreibt:

„Zu den Terminwohnungen gelangt man nur über zwei Hintereingänge, die kaum gesichert sind. An den Türen zu den »Etablissements« kleben Fotos der Frauen in allen Posen. Die Wände im Flur sind mit etlichen Sprüchen und Namen bekritzelt. Es ist schmutzig. Das alles sieht nicht einladend aus. […] Einige Frauen […] arbeiten auf eigene Rechnung und bestimmen selbst, wen man bedient und wie. Andere teilen sich die Einnahmen mit einem „Beschützer“, dem Zuhälter“

Die Adresse sei den Behörden bekannt und dort als Bordell geführt. Der Pressesprecher der Kreisverwaltung äußerte der Zeitung gegenüber:

Über das Haus ist auch bekannt:
„Der Betreiber eines Lebensmittelmarktes aus Gütersloh konnte das Gebäude in einer Zwangsversteigerung erwerben. Die Immobilie stammt aus dem Besitz des ehemaligen Rechtsanwaltes und Sozialbetreuers Olaf O., der 2006 wegen Untreue in 45 besonders schweren Fällen verurteilt worden war und eine fünfeinhalbjährige Haftstrafe verbüßt hat.

Und:
„Nach der Zwangsversteigerung im Jahr 2014 hatten sich Nachbarn bei der Stadt wegen „unhaltbarer Zustände“ in dem Haus beschwert. Bemängelt wurden auch fehlende Rettungswege und Brandschutzmaßnahmen.

Von Redaktion

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