✝️ Yana Monakhova, 52 Jahre, Ukrainerin – 18. November 2012, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern 🇩🇪💔
Yana war Mutter eines Sohnes. Ihm schickte sie regelmäßig Geld in die Ukraine.
Sie war neu in Rostock, wollte für 3-4 Wochen bleiben. Für die Terminwohnung zahlte sie eine Wochenmiete von 400 Euro.
Der Täter K. gestand vor Gericht seine Mordphantasien. In seinen Gedanken habe er schon einen früheren Ausbilder oder auch seine Cousine getötet. Bis ins Detail plante der Metzger-Auszubildende den Mord. Als Opfer sei sie völlig austauschbar gewesen, ein Zeichen für Mordlust.
Am Nachmittag des Tattages suchte er zunächst die Terminwohnung auf, verließ sie aber wieder, weil dort mehrere prostituierte Frauen zugegen waren. Dann ging er in die Doberaner Straße. Gegen 18 Uhr klingelte er und Yana öffnete. K. versetzte ihr einen Bauchstich, woraufhin sie sich nach vorne beugte. Nun stach er dreimal in ihren Rücken. Yana schrie. Er hielt ihr den Mund zu und durchtrennte mit zwei Schnitten beide Halsschlagadern. Sie verblutete.Das Messer aus seinem Lehrbetrieb hatte eine 18 Zentimeter lange Klinge. Yana wurde erst nach 8 Tagen in ihrer Terminwohnung von dem Untervermieter gefunden.
Nachdem er die Mietzahlung nicht pünktlich bekommen habe, sei er persönlich zur Wohnung gegangen, um sich das Geld zu holen. Aber schon zuvor hätten Bewohner der Hauses einen unangenehmen Geruch wahrgenommen, berichtete die Staatsanwaltschaft nach dem Verbrechen.
„Ich bin der Teufel, was ich tue, ist des Teufels Werk“ – das wollte Paul mit dem Blut von Yana an die Wand schreiben. Er ließ es aber dann doch.
Aufgrund seines Geständnisses kam es nicht zu einer Verurteilung mit schwerer Schuld. Er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe (ohne anschließende Sicherheitsverwahrung) verurteilt.
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